Predigt von Pfarrer Fritz Seitz

Auszug aus einer Predigt von Pfarrer Fritz Seitz, gehalten 1945 in St. Ingbert / St. Hildegard nach seiner Entlassung aus dem KZ Dachau. (Fritz Seitz war ein Spindnachbar von Johannes Schulz)

............... hing. Eine geheimnisvolle Gewalt hat das Leben festgehalten. und das war Maria. Hinter Maria stand die Schar der Verwandten und Bekannten.

Wenn wir Priester uns jeden Abend versammelt haben vor dem Bild der Mutter Gottes von Dachau, der Königin der Gefangenen - von einem Gefangenen selbst gemalt - dann beteten wir: Du Mutter Gottes, greife zum Wanderstab, gehe in die Ferne, trete hin zu den Bettlein der Kinder und segne sie - in unserem Namen, gehe zu den Eltern und helfe ihnen - in unserem Namen, gehe zu den Jungmännern und Mädchen und stärke sie in unserem Namen, gehe an die Fronten, in die Schützengräben und in die Bunker. Segne unsere Soldaten! Wir Priester haben die Hände erhoben und haben die Heimat gesegnet. Und am Schluß der feierlichste Augenblick: der Segen der Priester aus der Gefangenschaft an die Söhne, die draußen in fremder Erde ruhen. Dann Gottesmutter kehre zurück und bleibe bei deinen Gefangenen in Dachau.

Als ich 1934 von der Jugend von St. Hildegard vor der Kirche hier Abschied nahm, da sagte ..............................


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Ein Bibelzitat: Gott der Herr: Ich will euch mehr Gutes tun als je zuvor, und ihr sollt erfahren, dass ich der Herr bin. [Hesekiel 36, 11]




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