Aus dem aktuellen Pfarrbrief (Ende April 2008)

Mitteilungen für die Pfarrei KRUFT/KRETZ

Das Sakrament der Ehe wollen sich spenden:

Markus Emmler, Schloß-Holte und Eva Maria Ott, Kruft

Pfarrbücherei

Die Bücherausgabe findet mittwochs
in der Grundschule Kruft von 15:00 – 18:00 Uhr statt.

Probe des Kirchenchore
s
ist mittwochs um 20:00 Uhr im Pfarrsaal

Der nächste Tauftermin ist am

Sonntag, 11. Mai um 11:00 Uhr. Außerdem kann die Taufe in allen Samstagabend- und Sonntagsmessen gespendet werden.

Die nächste Pfarrgemeinderatssitzung
ist am
16. April 2008 um 20:00 Uhr im E-Raum.

Hinweis:

Blutspendetermin des Deutschen Roten Kreuzes ist am
Montag, 21. April 2008 von 17:00 Uhr bis 20:00 Uhr im Hummerichsaal in Kretz.

Basteln mit der kfd Kruft

Die kfd Kruft lädt am Montag, den 28. April, ab 19:00 Uhr zum Basteln in den Pfarrsaal in Kruft ein.
Das Thema lautet: "Mal Dir eine Matte".
Wir gestalten unter der Anleitung von Frau Daub eine Fußmatte nach unserem eigenen Geschmack. Material und entsprechendes Bastelwerkzeug bringt Frau Daub mit. Anmeldungen bitte bei unserer Vorsitzenden Hedwig Stein, Tel.: 02652/6841.

Termine der kfd Kruft im April und Mai 2008

Wanderung nach Plaidt

Am Mittwoch, 16. April laden wir zu einer Wanderung nach Plaidt ins Café Mürtz ein.
Wir treffen uns um 14:00 Uhr am Konrad-Adenauer-Platz in Kruft. Wer nicht wandern möchte, kann auch gerne mit dem Auto nachkommen. Wir werden so ca. 15:00 Uhr in Plaidt sein.

Dekanatstag des ehemaligen Dekanates Andernach in Kruft

Am Donnerstag, 24. April, um 16:00 Uhr, ist in diesem Jahr die o. g. Veranstaltung im Pfarrsaal in Kruft. Herzliche Einladung an alle Frauen der kfd im Dekanat zu diesem Erfahrungsaustausch.

Frauen-Fußwallfahrt nach Fraukirch

Mittwoch, 07. Mai, 14:00 Uhr, treffen wir uns in der Pfarrkirche in Kruft und beginnen dort mit unserer Frauen-Wallfahrt, die in diesem Jahr nach Fraukirch geht. In der Kirche in Fraukirch findet eine Andacht statt. Bevor wir uns dann wieder auf den Heimweg machen, stärken wir uns noch mit Kaffee und Kuchen.

Fahrt zur Springprozession in Echternach

Am Dienstag, 13. Mai 2008 fahren wir mit dem Bus nach Echternach und wer will, kann dort an der Springprozession teilnehmen oder zusehen.
Abfahrt ist um 07:10 Uhr am Kindergarten St. Elisabeth, Kruft und um 07:15 Uhr auf dem Parkplatz vom Edeka Aktiv-Markt in Kruft. Anmeldungen bitte bei Frau Hedwig Stein, Tel.: 0 26 52 / 68 41.

Besinnungsnachmittag im Schönstatt-Zentrum in Koblenz-Metternich;

Am Donnerstag, 15. Mai, 14:00 Uhr lädt die kfd Kruft zu der o. g. Veranstaltung ein. Das Thema an diesem Tag lautet: „Inneres Gleichgewicht“. Anmeldungen bitte bei Hedwig Stein, Tel. 02652/8841, bis Freitag, 11. Mai 2008.
Abfahrt ist um 13:10 Uhr am Kindergarten St. Elisabeth, Kruft und um 13:15 Uhr auf dem Parkplatz vom Edeka Aktiv-Markt in Kruft.

Mehrtages-Fahrt der Frauen der kfd Kruft nach Dresden

Vom Sonntag, 01. Juni bis Sonntag, 08. Juni 2008, findet in diesem Jahr die Mehrtagsfahrt der kfd Kruft nach Dresden statt. Folgende Aktivitäten sind vorgesehen: Besuch der Porzellanstadt Meißen, Ausflug ins Elbsandsteingebirge, Schiffstour auf der Elbe und vieles mehr. Es sind noch Plätze frei. Anmeldungen bitte bei Hedwig Stein.

Zwei Termine wurden in der Zwischenzeit verlegt. Unsere Ganztagestour zur Fa. Teekanne nach Düsseldorf findet am 24. Juli statt und die Halbtagesfahrt zum Flugplatz Hahn ist am 11.09.2008. Einzelheiten werden zeitnah mitgeteilt.
Renate Kill

Fußwallfahrt nach Bornhofen

Nach dem Versprechen unserer Vorfahren ist die diesjährige Fußwallfahrt von Kruft nach Bornhofen am Fest Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 01. Mai 2008.
Der Abgang der Fußpilger ist am Donnerstag, 01. Mai 08 um 0:00 Uhr von der Pfarrkirche Kruft.
Altpilgerführer: Rolf Kaltenborn, Wingertsberg 36 Tel. 7406
Jungpilgerführer: Stephanie Schmitz, Plaidter Weg 39, Tel. 6212

Nach der Ankunft in Bornhofen ca. 10:00 Uhr werden die vorgeschriebenen Gebete in der Pilgerhalle gesprochen. Um 11:00 Uhr ist dann die heilige Messe für alle Fußpilger und auch für die nachgereisten Pilger vor dem Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes.
Die rückreisenden Fußpilger melden sich bitte bei den Pilgerführern.
Sonstige Informationen zur Wallfahrt und die neuen Pilgerbücher gibt es bei dem 1. Vorsitzenden Ottmar Luxem, Hochstraße 28.
Telefon oder Fax 02652/7181.
Ottmar Luxem

Mitteilungen für die Pfarrei NICKENICH

Probe des Kirchenchores Cäcilia

ist montags um 20:00 Uhr im Pfarrzentrum.

Seniorenmittagstisch

Der nächste Mittagstisch findet am Mittwoch 23.April 08, im Pfarrzentrum statt. Als Menü wurde Schweinefilettopf, Erbsen und Möhren, Kartoffeln gewählt. Bitte bei der Anmeldung angeben, wer den kostenlosen Fahrdienst in Anspruch nehmen möchte. Alle sind herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Anmeldungen bitte bis zum 21. April
bei Inge Warmbold (Tel.02632/81524).

Spielnachmittag für Senioren in Nickenich

Der nächste Spielnachmittag findet am Montag, dem 07. April 2008 von 15.00 h bis 17.30 h im Gastraum des Pfarrzentrums statt. Wir vergnügen uns bei Mensch ärgere dich nicht, Halma, Rumikub etc. und Erzählen.
Jeder der Lust hat in netter Runde ein paar fröhliche Stunden zu verbringen, ist herzlich eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wer nicht mehr gut zu Fuß ist, kann abgeholt werden.
Karola Breitbach Tel.: 83372 – Mechthild Riedersberger Telefon 81464

Die nächsten Tauftermine sind:

Sonntag, 20. April um 11:00 Uhr
Pfingstmontag, 12. Mai um 11:00 Uhr
und in den Samstagabend- und Sonntagsmessen

Jahreshauptversammlung der kfd Nickenic
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Wir laden alle Mitglieder der kfd Nickenich recht herzlich zu unserer Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen ein. Sie findet statt am Mittwoch, den 16. April 2008, um 19.30 Uhr im Pfarrzentrum. Über Ihr Interesse und Ihr zahlreiches Erscheinen würden wir uns sehr freuen. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor.
Sieglinde Blasch

Bittprozession

Auf vielfachen Wunsch halten wir dieses Jahr wieder eine Bittprozession. Die Bittprozession beginnt am 30.April 2008 um
07:00 Uhr am Bußkreuz hinter der Kirche.
Die Bittprozessionen haben schon eine lange Tradition:
Die Markusprozession am 25. April (Markustag) gibt es wahrscheinlich schon seit dem 4. Jahrhundert. Von Papst Gregor dem Großen (590 –604) wurde sie als feierliche Flurprozession für die ganze Kirche angeordnet.
Nach der Mitte des 5. Jahrhunderts hat Bischof Mamertus von Vienne in Südfrankreich vor Christi Himmelfahrt drei Bitttage angeordnet. Am Ende des 8. Jahrhunderts übernahm die ganze lateinische Kirche diesen Brauch, angeordnet durch Papst Leo III. (795 – 816). Montag, Dienstag und Mittwoch wurden zu Bitttagen erklärt an denen Bittprozessionen durchgeführt wurden. In den Flurprozessionen wurde immer die Allerheiligenlitanei gebetet.
Traditionell waren Bitttage dazu da, Gott um Gnade zu bitten, um Fruchtbarkeit für Feld und Flur, um Verhütung von Hagel, Frost und anderen Unwettern. Nach wie vor werden die Bitttage in der Woche vor Christi Himmelfahrt gehalten, in denen die Kirche für die vielen menschlichen Anliegen, besonders für die Früchte der Erde und für das Gelingen des menschlichen Schaffens betet.
In Nickenich wurden früher die Markusprozession und an den drei Bitttagen Bittprozessionen gehalten.
Wir wollen die Tradition wieder beleben und an dem letzten der drei Bitttage wieder eine Bittprozession durchführen. Gemeinsam wollen wir um eine gute Ernte und um den Segen Gottes für unsere Arbeit bitten.
Horst Schmitz

Abenteuer mit Jesus

Kinderbibeltag zur Fastenzeit

Wieder 30 Jungen und Mädchen waren im Pfarrzentrum in Nickenich zusammen gekommen, um sich auf die Spuren der Bibel zu machen. Im Mittelpunkt des Nachmittags stand die Geschichte von den 40 Tagen, die Jesus in der Wüste verbrachte, und in denen er von dem Bösen versucht wurde. Um die Kinder besser in das Leben in der Wüste einzuführen, wurde ein kurzer Film angeschaut, der sehr anschaulich das einfache Leben einer Nomadenfamilie in der Wüste Sinai zum Inhalt hatte. Danach spürten die Kinder in zwei Kleingruppen nach, was es heute heißt „versucht zu werden“. Während die eine Gruppe in einem Rollenspiel erleben konnte, wie es einem armen Kind geht, dass die Möglichkeit hat, an Sachen durch einen Jungen zu kommen, wenn es diesen als „Boss“ anerkennt, wurden in der anderen Gruppe Collagen zu den Themenbereichen „Gelten wollen“, „Haben wollen“ und „Bestimmen wollen“ aus Zeitungsausschnitten zusammengestellt. Ausführlich behandelt wurde dann in beiden Gruppen die Frage: „Was brauchen wir wirklich?“ Und auch hier fanden die Kinder schnell aus den verschiedensten Zeitungsbildern Antworten, die sie dann wie folgt formulierten: Familie, Glauben, Zusammenhalt, Hilfe, Essen, Gemeinschaft, Lachen, Freunde, Liebe.
Um diese Erfahrungen auch mit nach Hause und in den Alltag hineinzutragen, bastelten die Kinder sich einen Heißluftballon: Welchen Ballast können wir in Form der Sandsäcke abwerfen (z.B. Streit, Neid), was gibt uns in Form von Wolken tatsächlich den notwendigen Auftrieb für unser Leben (z.B. Teilen, gemeinsames Essen, Ausflüge mit der Familie, Schule, Spielen mit Freunden.)?

Nach diesem erlebnisreichen Nachmittag freuen sich die Kinder mit ihren Betreuerinnen Maria Baulig. Barbara Jonderko und Astrid Dott schon wieder auf den nächsten Kinderbibeltag am 13. Juni 2008.

Astrid Dott

Mitteilungen der Pfarreiengemeinschaft

Probe des Chores Via Nova sind am

Samstag, 05. April von 16:00 bis 17:00 Uhr im E-Raum
Freitag, 11. April von 18:30 Uhr bis 19:30 im Pfarrsaal
Freitag, 18. April von 18:30 Uhr bis 19:30 im Pfarrsaal

Die Misereor Kollekte
erbrachte in
Kruft 2617,21 €
Kretz 219,78 €
Nickenich 5612,00 €

Das Fastenopfer der Kinde
r erbrachte in:
Kruft 182,87 €
Kretz 10,12 €


Der WEG ist das Ziel

Vortagsabend zum Jakobsweg
Die Ortsgemeinde Kruft veranstaltet zusammen mit Herrn Franz Blaeser aus Miesenheim einen Vortragsabend zum Jakobsweg. Herr Blaeser ist von Miesenheim bis nach Santiago de Compostela gepilgert und möchte uns an seinen Erfahrungen teilhaben lassen.
Die eintrittsfreie Veranstaltung findet am 17. April 08 um 19:30 Uhr im Rathaus Kruft statt. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung.
Infos und Anmeldung bei: Gemeinwesenarbeit der Ortsgemeinde Kruft, Martin Busenbender, 02652/938316 bzw. 0170 334189, oder im Gemeindebüro 02652/6592

„Das Wichtigste, das wir hinterlassen, sind die Spuren der Liebe“

Die Pfarreien St. Stephan, St. Albert/St.Peter in Andernach und die Pfarreiengemeinschaft Kruft und Nickenich sowie der Förderverein Hospizbewegung Andernach/Pellenz und die Fachkonferenz Trauerpastoral im Dekanat Andernach-Bassenheim laden zu einem Trauertreffen ein, besonders diejenigen, die im vergangenen Jahr einen Menschen verloren haben.
Am 17.April 2008 um 17.30 Uhr feiern wir in der Kirche St. Peter in Andernach einen Wortgottesdienst. Dieser Gottesdienst soll eine Gelegenheit sein, den eigenen Schmerz, die Trauer oder die Erinnerungen noch einmal vor Gott zu bringen und in Gemeinschaft mit anderen für die Verstorbenen zu beten.
Anschließend laden wir zu einem Beisammensein im Pfarrsaal ein. Zu diesem Trauertreffen gibt es auch einen Fahrdienst aus den beteiligten Pfarreien. Wer ihn nutzen möchte, ruft bitte bis Dienstag, 15.April 2008 im zuständigen Pfarrbüro an.

Fahrt nach Banneux

Am 11. Mai (Pfingstsonntag) ist die Wallfahrt nach Banneux.
Abfahrt ist um 06:00 Uhr ab dem Parkplatz Kindergarten
Sankt Elisabeth, Bundesstraße.
Kostenbeitrag: 16,00 €
Anmeldungen bei:
Frau Irmgard Hillen, Kretz Telefon 02632/6845
Frau Ilse Mehlis, Kruft Telefon 02652/6690 und
Frau Christel Bous, Nickenich Telefon 02632/81858
Zu Gast bei Freunden

Deutsche Jugendliche besuchen Jugendfestival in der Slowakei.

Über das Palmsonntagswochenende waren wieder Jugendliche aus dem Dekanat Andernach - Bassenheim zu Gast bei Ihren Freunden in Banska Bystrica im Herzen der Slowakei. Seit dem Weltjugendtag 2005 besteht diese intensive Freundschaft, die durch gegenseitige Besuche weiter vertieft wird.
Nach dem Reisesegen durch Dechant Lutz Schulz starteten die 13 Jugendlichen am Donnerstagabend auf ihre Reise in die Slowakei. Dort nahm man zusammen mit über 1300 slowakischen Jugendlichen an einem Jugendfestival teil. Durch ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten, Gottesdiensten, Diskussionen und Workshops kam man schnell in Kontakt mit den anderen Teilnehmern.
Am Samstagabend traf auch der Diözesanadministrator des Bistums Trier, Weihbischof Robert Brahm in Banska Bystrica ein, um an den Veranstaltungen des Wochenendes teilzunehmen. Gemeinsam mit Bischof Rudolf Balá_ feierte Weihbischof Brahm am Sonntagmorgen den Palmsonntagsgottesdienst, in dem er viele Grüße aus Deutschland an die Verantwortlichen überbrachte. Er sei froh, so Weihbischof Brahm, dass ihn die Jugendlichen eingeladen haben und er betonte in seiner Rede, dass diese Freundschaft zwischen den Bistümern durch die Jugendlichen entstanden ist und nicht wie üblich über den Kontakt zweier Bischöfe. Nach einem Theaterbesuch am Nachmittag hieß es dann Aufbrechen für die deutsche Gruppe. Auf dem Heimweg wurde noch ein Halt in Bratislava gemacht, wo man sich für die weitere Reise stärkte und in gemütlicher Runde die Ereignisse des Wochenendes noch einmal Revue passieren lies. Mit vielen guten Eindrücken und neuen Freundschaften erreichte die Gruppe am frühen Montagmorgen wieder die Heimat. Weitere Informationen über die Partnerschaft zwischen dem Dekanat Andernach Bassenheim und dem Bistum Banska Bystrica in der Slowakei erhalten sie bei Ute Josten, Tel.: 02632/3099918 oder im Internet unter www.slowaju.de
Thomas Stein
Ihre Aufbrüche zeugen von großer Beharrlichkeit und unbändigem Gottvertrauen
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„Mutter Rosa – aufgebrochen für das Leben“ – Gedanken zum Logo und Slogan für die Seligsprechung - von Heribert Frielin
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Waldbreitbach
. Es heißt, ein Slogan sollte kurz, prägnant und einprägsam sein. Und dann das: Mutter Rosa – Aufgebrochen für das Leben. Illustriert durch vier Steine aus Trachit, die über Eck zu einem Kreuz aufeinander geschichtet sind. Die beiden mittleren Steine geben eine Lücke frei, aus der gleichsam eine Ähre heraus wächst. Auf dem dunklen Ackerboden, auf dem das Kreuz steht, liegen scheinbar beiläufig einige Weizenkörner verstreut. – Das soll also das Motto und das Aktionslogo sein, mit dem die Waldbreitbacher Franziskanerinnen, nein wir alle die Seligsprechung der Ordensgründerin Mutter Rosa feiern? So ganz kann ich mir das, ehrlich gesagt, anfangs nicht vorstellen. Bis wir, Schwester Gerlinde-Maria Gard aus der Ordensleitung und ich, gemeinsam Logo und Slogan für uns begreifbar machen und – das Kreuz in allen denkbaren Varianten mit diesen Steinen bauend – durchdeklinieren.
Aufgebrochen für das Leben – der Slogan klingt hart und widersprüchlich. Aber wie verlief denn auch Mutter Rosas Leben? Es war nun einmal hart und voller Entbehrungen. Ihr Lebensweg war ein steiniger; und zu allem Überfluß mußte sie auch noch viele Steine wegräumen, die ihr vermeintlich wohlwollende Mitmenschen in den Weg legten. Allen Beschwernissen zum Trotz ist sie ihren Weg gegangen und ist ihrer Berufung gefolgt. Dabei hat sie Umwege in Kauf genommen, ihr Ziel aber nie aus den Augen verloren. Und dieses Ziel war die bedingungslose Sorge um ihre Mitmenschen, um diejenigen, die am Rande der Gesellschaft standen und deshalb besonderer Hilfe bedurften.
Sie ist ihrer Berufung auch dann treu geblieben, als sie 1878 von der neuen Ordensleitung kalt gestellt wurde und man systematisch versuchte, ihr Andenken zu tilgen. Sie ist an diesem schreienden Unrecht, das ihr widerfuhr, nicht zerbrochen; sie hat alle Ratschläge, doch eine neue Gemeinschaft zu gründen, in den Wind geschlagen – auch mit dem Hinweis auf das Weizenkorn, das sterben muß, will es einmal reiche Frucht bringen.
Mutter Rosa ist in ihren letzten 28 Lebensjahren zwischen die Mühlsteine, die sie von klein auf kannte, war sie doch die Tochter eines armen Ölmüllers, geraten. Diese Steine, die normalerweise Körner zu Mehl mahlen, haben sie nicht zerbrechen können. Trotzdem: Ihr Leben war voller Brüche – zum einen immer wieder Aufbrüche zu neuen Taten, die von großer Beharrlichkeit und unbändigem Gottvertrauen zeugen; zum anderen aber auch Brüche, die von tiefen Verletzungen und Wunden herrühren, die selbst mit großem Gottvertrauen nur schwer zu ertragen sind.
Vielleicht macht gerade diese Ambivalenz von Aufbruch und Gebrochenheit Mutter Rosa für viele Menschen, die von ihrem Leben gehört und gelesen haben, so interessant und menschlich anziehend. Denn Brüche hat jeder von uns, wenn er ehrlich ist, in seinem Leben schon schmerzhaft erfahren müssen. Zerbrochene Beziehungen oder Karrieren, Rückschläge durch Krankheiten, die einen aus der Bahn werfen – die Liste ist endlos. Entscheidend ist, daß man Rückschläge und Niederlagen als Chance für einen neuen Aufbruch nutzt. Mutter Rosa kann dafür Beispiel sein.
Aufgebrochen für das Leben – das ist natürlich auch heute für den Orden und die von ihr getragene GmbH Auftrag und Verpflichtung, nicht im Hier und Jetzt stehen zu bleiben, sich (auch wenn das arg abgedroschen klingt) für die Herausforderungen der Zukunft zu wappnen und der Verantwortung den Menschen und der Gesellschaft gegenüber gerecht zu werden. – Ob hier in Deutschland in der Pastoral oder in Straßenkinder- und Drogenprojekten in Brasilien, der Obdachlosenarbeit der Reling in Bad Kreuznach oder in der Hospizarbeit, in der sich Orden und GmbH seit Jahren und in wachsendem Maße um schwerstkranke und sterbende Menschen kümmern.
Trachit ist ein überaus fester Stein und kommt aus der Region. Es ist ein Material, das sich nicht leicht bearbeiten läßt. Aber, Hand aufs Herz: War Mutter Rosa ein pflegeleichter Mensch? – Nein, aber ein überaus zupackender. Und so hat sie mit ihrer Hände Arbeit den Klosterberg urbar gemacht und das Fundament gelegt für die Gemeinschaft.
Fundament und Schlußstein des Kreuzes aus Trachit-Steinen ist Christus, der zusammenfügt und zusammenhält, der uns trägt und hält. Dazwischen wir Menschen, Mutter Rosa genau so wie wir, die wir uns mit all unseren Brüchen und Gebrochenheiten einbringen. Bereit, aufzubrechen für das Leben wie Mutter Rosa.
So ist das Kreuz aus den vier Trachit-Steinen mitsamt dem Slogan Mutter Rosa – Aufgebrochen für das Leben vielleicht doch kürzer, prägnanter und einprägsamer, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Auf alle Fälle aber ist er eines: unverschämt treffend.
Am 04. Mai 2008 wird Mutter Rosa selig gesprochen.

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St. Arnulf Nickenich   Bilder aus Nickenich